Kursabschluss definieren
4. Tipp
Empfehlungen aus der Praxis
Der Aktivitätsabschluss bietet die größte Kontrolle und Nachvollziehbarkeit – nutzen Sie ihn als Ihr Standard-Kriterium für Kursabschlüsse. Achten Sie jedoch darauf, strategisch vorzugehen: Markieren Sie nur jene Aktivitäten als Pflicht, die wirklich zentral für die Lernziele sind. Wenn Sie zu viele Elemente als obligatorisch definieren, kann das demotivierend wirken und Lernende fühlen sich überfordert. Wählen Sie lieber wenige, aber bedeutsame Aktivitäten aus, die den Kern des Kurses ausmachen.
Bevor Sie Ihren Kurs für Teilnehmende freischalten, sollten Sie eine wichtige Kontrollmaßnahme durchführen: Wechseln Sie in die Teilnehmer-Rolle und durchlaufen Sie den Kurs selbst. Nur so können Sie sicherstellen, dass die Kursabschluss-Logik wie gewünscht funktioniert und dass alle Abschlussbedingungen korrekt gesetzt sind. Dieser Test hilft Ihnen, potenzielle Probleme zu erkennen, bevor echte Teilnehmende darauf stoßen.
Ein letzter Hinweis: Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Option "manueller eigener Abschluss", bei der Lernende den Kurs selbst als beendet markieren. Diese Methode ist zu fehleranfällig – Menschen vergessen das Häkchen zu setzen, oder sie setzen es zu früh, bevor sie wirklich alles bearbeitet haben. Dies führt zu ungenauen Statistiken und erschwert Ihnen die Nachverfolgung des tatsächlichen Lernfortschritts.